Wohnzimmer: Welcher Bodenbelag eignet sich?

Wenn es um die Gestaltung des Wohnzimmers geht, dann ist sicherlich auch der Bodenbelag ein Thema. Allerdings gibt es dabei zwei Faktoren, die hierfür beachtet werden sollten. Sollte das Wohnzimmer mitsamt Boden eher praktisch sein oder doch eher wohnlicher? Dadurch entscheidet sich auch der Putzaufwand.

Das Wohnzimmer ist auch für die Gäste da, daher steckt nicht selten in keinem anderen Raum so viel Arbeit, wie es im Wohnzimmer der Fall ist. Diese Frage stellt sich aber auch im Rahmen einer Hausrenovierung. Die Dekoration wurde fein säuberlich aufeinander abgestimmt und kein Detail ist zufällig entstanden. 

Selbst beim Boden werden keine Kosten gescheut. Einer der beliebtesten Bodenbeläge ist zweifelsfrei Parkett oder Stein. Am häufigsten verwendet wird jedoch Laminat, denn er ist pflegeleicht und kostengünstig. Der Teppich ist aber auch weiterhin sehr gefragt.

Teppich als Dekoration und die Vorteile des Teppichbodens

Egal, für welcher Bodenbelag sich entschieden wird — ein Teppich ist häufig dennoch vorzufinden! Das liegt daran, dass ein Teppich nicht selten auch als Dekoration verwendet wird. Dabei fällt auf, dass vor allem die moderne und klassische Stilrichtung gefragt ist.

Sofern ein Teppichboden verlegt werden soll, dann profitieren die Bewohner des Hauses oder der Wohnung von einem rutschfesten Belag, welcher zusätzlich auch den Schall hindert und damit jeden Tritt dämpft. Bevorzugt wird der Teppichboden vor allem von Leuten, die mehr Farbe ins Haus bringen wollen. 

Für Allergiker ist der Teppichboden außerdem stets eine gute Wahl. Das klingt durchaus erstaunlich, allerdings sammelt der Teppich den Staub zuverlässig, während der Staub bei Laminat oder ähnliches immer wieder aufgewirbelt wird. Besonders kurzflorige Auslegeware eignet sich hervorragend, hierbei sollte aber eine regelmäßige Reinigung nicht vernachlässigt werden. Spätestens nach 10 Jahren sollte der Teppichboden aber erneuert werden.

Stein und Fliesen als Bodenbelag

In Neubauten findet sich nicht selten Steinboden, das liegt vor allem daran, weil sich dieser Bodenbelag über Jahrzehnte hält. Bei richtiger Behandlung muss sich überhaupt keine Sorgen darüber gemacht werden. Der Boden lässt sich generell äußerst einfach reinigen.

Im Übrigen ist Stein ein Muss, wenn sich der Boden am Kamin befindet. Mit Teppich sollte man in diesem Bereich eher verzichten. Der Nachteil ist jedoch, dass jeder Schritt gehört wird. Vor allem bei großen Familien ist es dann doch eher unbeliebt. 

Parkett als Bodenbelag

Parkett ist ebenfalls zeitlos und passt vor allem zum klassischen Einrichtungsstil. Beliebt ist der Bodenbelag auch bei Holzliebhabern, denn Parkett ist Echtholz pur. Bei guter Pflege hält Holz bekanntlicher Weise Jahrzehnte — ganz ohne Probleme.

Der Nachteil ist jedoch bei Parkett, dass das Holz eben nicht UV-beständig ist. Bei hellerem Parkett fällt das nicht allzu sehr auf, dafür aber bei dunklem Parkett umso mehr. Hier ist das Verbleichen des Bodens zu beobachten. 

Dafür ist Echtholz aber wohlgesund, da mehr keine Schadstoffe beinhaltet. Dieses Problem haben vor allem Teppichboden aus minderwertigen Material — hier lösen sich Giftpartikel mit der Zeit. Dieses Problem ist aber längst nicht mehr so gegeben, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Fazit: Darauf ist beim Bodenbelag zu achten

Zuerst sollte der Bodenbelag selbstverständlich dem eigenen Geschmack entsprechen und zu den bestehenden Möbeln passen. Zusätzlich sollte der Boden vor allem bei Familien mit kleinen Kindern äußerst pflegeleicht und widerstandsfähig sein. Letzteres ist auch für Besitzer von Haustieren wichtig — kratzfeste Oberflächen sind sowohl bei Katzen als auch bei Hunden wichtig.

Alle Bodenbeläge haben sowohl Vorteile als auch Nachteile. Der optische Eindruck des jeweiligen Belages (oder Teppichs als Dekoration) ist weitaus wichtiger, als eventuelle Nachteile, die sich erst nach Jahren ergeben könnten. Die Mehrheit der Nachteile lässt sich auch durch die richtige Pflege verhindern.

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