Luftfeuchtigkeit im Badezimmer langfristig vermeiden

Feuchtigkeit im Badezimmer ist immer ein Problem, denn Schimmelbildung ist hier kaum vermeidbar. Allerdings kann das Risiko für Schimmel vermindert werden oder sogar gänzlich behoben werden, wenn besondere Tipps und Tricks berücksichtigt werden. In diesem Artikel schildert unser Blog aus der Schweiz, wie eine hohe Luftfeuchtigkeit im Badezimmer vermieden wird.

Entstehung von Feuchtigkeit im Badezimmer

Während eines Bades oder einer Dusche entsteht Wasserdampf und dieser kondensiert an den Außenwänden. In anderen Räumen ist dieses Phänomen auch zu beobachten, denn durch die Atmung des Menschen entsteht derselbe Effekt — aber längst nicht in diesem ausmaß. Damit die Feuchtigkeit in der Luft zu keinem Problem wird, haben wir folgende Problemlöser parat.

Heizung verhindert Schimmelbefall im Badezimmer

Die Heizkosten steigen im Winter gerne an und viele sind der Überzeugung, dass das Badezimmer kaum geheizt werden muss, aber so fördert man unbewusst auch den Schimmelbefall im Badezimmer. Die Temperatur im Bad sollte stets bei etwa 24 Grad Celsius liegen. Sofern nur gelegentlich geheizt wird, kühlen die Wände aus.

Badezimmertüre schließen

Nachdem geduscht wurde, wird die Badezimmertüre gerne offengelassen. Es ist aber ein völlig natürlicher Vorgang, dass sich der gesamte Wasserdampf in den restlichen Räumen verbreitet. Die Tür zum Badezimmer sollte stets geschlossen sein —, sofern Schimmel in der Wohnung nicht auftreten soll, versteht sich.

Falsches Lüften sorgt für Schimmel

Jeder kennt es. Wenn das Fenster geschlossen ist und eine Dusche genommen wird, dann steigt die Luftfeuchtigkeit an. Diese kurze Zeit ist bereits schädlich und sollte vermieden werden. Im Winter ist es vielleicht etwas unangenehm, aber die Fenster sollten schon beim Duschen gekippt werden, denn so kann der Wasserdampf bereits austreten.

Nach der Dusche sollte das Fenster aber weit geöffnet werden, damit effektiv gelüftet wird. Falsches Lüften ist weiterhin Förderer Nummer 1 von Schimmel. Sollte das Badezimmer sogar über mehrere Fenster verfügen, dann bitte jedes Fenster öffnen.

Technische Geräte zur Unterstützung

Technische Geräte können durchaus als Unterstützung dienen, aber bringt das tatsächlich was? Wenn Fenster im Badezimmer vorhanden sind, dann ist ein Luftentfeuchter keineswegs notwendig. Sollte das Badezimmer aber keines haben, dann sollte über den Kauf nachgedacht werden.

Ein Luftentfeuchter kann die gesamte Luftfeuchtigkeit entziehen — beziehungsweise auf ein gesundes Niveau bringen — und damit Schimmel vorbeugen. Das Gerät misst die aktuelle Luftfeuchtigkeit ganz einfach über einen Hygrometer. Sollte der Grenzwert steigen, dann beginnt das Gerät zu arbeiten.

Wann entsteht Schimmel?

Um aber effektiv gegen den Schimmel im Badezimmer vorzugehen, sollte auch verstanden werden, weshalb und wann Schimmel überhaupt entsteht. Schimmel entsteht bei einer Luftfeuchtigkeit von jenseits der 70 Prozent — damit ist Schimmel sogar schon garantiert. 

Schimmel aber entsteht nicht nur beim Duschen, sondern immer, wenn heißes Wasser aufgedreht wird. Es entsteht hierbei Wasserdampf und das wirkt sich entsprechend nachteilig auf die Bausubstanz aus. 

Kann Schimmel die Bausubstanz schädigen?

Wenn Schimmel entsteht, dann sollte schnell gehandelt werden. Die Schimmelsporen können der Gesundheit schaden, vor allem Kinder und Haustiere sind davon am meisten betroffen. Die Bausubstanz nimmt erstmal keinen schaden, aber wenn das Problem vernachlässigt wird, dann ist ein Schaden hierbei ebenfalls garantiert. Das kann teuer werden!

Was ist bei Schimmel am schlimmsten?

Bei Schimmel muss Chemie zum Einsatz kommen und das sollte unbedingt vermieden werden. Es kann zu Atemwegsbeschwerden kommen und dabei sind Asthmatiker vor allem betroffen. Zudem kann es zu Haut- oder Augenreizungen kommen. Das Badezimmer sollte für einige Stunden nicht betreten werden. Kurzum: Es ist äußerst unangenehm.

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